Die European Foundation for Education ist eine gemeinnützige europaweit tätige Bildungsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, vor allem junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten und sie auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Sie will dazu:

  • die Talente der Einzelnen fördern,
  • das Verantwortungsbewusstsein für Gesellschaft und Umwelt stärken,
  • soziale Werte, vor allem Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Solidarität und Fairness vermitteln,
  • durch Wissen und Können zur gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung beitragen
Die EFE verfolgt das Ziel, Theorie und Praxis, Bildungsangebote und Arbeitswelt miteinander zu verbinden. Dadurch erhalten junge Menschen bessere berufliche Perspektiven und die Chance, ihre Talente einzubringen. Zugleich wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert und die lokale wie regionale wirtschaftliche Entwicklung gestärkt.
Leitlinien

Alle Bildungsangebote baut die EFE auf den folgenden fünf Leitlinien auf:

  1. Der Mensch steht stets im Mittelpunkt der Bildungsaktivitäten
    Die EFE betrachtet jeden Einzelnen, ob Jugendlicher oder Erwachsener, als einen kompetenten Lernenden, dem es individuell in seiner persönlichen, sozialen und beruflichen Entwicklung angemessen gerecht zu werden gilt. Deshalb legt EFE besonderen Wert darauf, dass sich ihre Bildungsangebote mit den Lebenswirklichkeiten verbinden, damit die Lernenden ihre Talente nicht nur entwickeln, sondern auch im Alltagsleben und in der Arbeitswelt aktiv einbringen können.
  2. Bildung ermöglicht Werte-Orientierung
    Die EFE ist werteorientiert: Sie sieht den Menschen als soziales Wesen, der für sich selbst wie für seine Mitmenschen und seine Umwelt Verantwortung trägt. Die EFE setzt sich dafür ein, jedem Menschen faire Bildungschancen zu eröffnen und eine Unternehmenskultur zu fördern, in der sich junge Menschen angemessen entwickeln können.
  3. Bildung als gemeinsamer Prozess
    Für den Lernerfolg ist eine positive Beziehung zu den Lehrern, Ausbildern und weiteren Fachkräften besonders wichtig. Lernen durch Zusammenarbeit und im Team ist das Ziel und alle an diesem gemeinsamen Lernprozess Beteiligten sehen sich als Partner. Es gilt daher, den Bildungsprozess als sozialen Prozess, ko-konstruktiv, das heißt in Interaktion mit anderen, seien es Eltern, Lehrer, Mitarbeiter, Kollegen sowie weiteren Personen aktiv zu gestalten.
  4. Vielfalt Europas kennen und schätzen
    Europa ist unser gemeinsamer Kultur- und Lebensraum. Die Vielfalt Europas eröffnet die Chance, Sprachen und Kulturen anderer kennen zu lernen und wert zu schätzen. Deshalb zieht die EFE die Diversität bewusst in die Bildungsangebote mit ein und fördert die Mobilität junger Menschen in Europa.
  5. Lernen mit digitalen Medien
    Die EFE sieht die Integration von digitalen Medien als wesentliche Erweiterung der Lernumgebung. E-Learning verbindet sich mit interaktiven Plattformen und persönlichem Austausch mit allen am Lernprozess Beteiligten, in den Bildungsinstitutionen wie in den Unternehmen.
Die Leitlinien umzusetzen erfordert das Engagement:

  • der politisch Verantwortlichen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene,
  • der Bildungseinrichtungen, um junge Menschen für das gesellschaftliche und berufliche Leben vorzubereiten,
  • der Unternehmen, sich aufgrund ihrer sozialen Verantwortung wie in ihrem eigenen Interesse aktiv in die Gestaltung der beruflichen Bildung einzubringen und jungen Menschen berufliche Qualifikationen zu vermitteln.

Bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Bildungsangebote arbeitet die EFE sektorübergreifend mit Partnern zusammen, beispielsweise mit öffentlichen Institutionen, gemeinnützigen Organisationen sowie Bildungseinrichtungen und Unternehmen.

Die European Foundation for Education (EFE) hat es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Partnern aus Politik, Bildung und Wirtschaft ein Netzwerk aufzubauen, um Jugendlichen in Europa bessere berufliche Chancen zu eröffnen, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und somit die regionale wirtschaftliche Entwicklung zu stärken.

Für die Entwicklung zukunftsfähiger Strukturen bedarf es gemeinsamer Anstrengungen auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Insbesondere in Regionen mit besonders hoher Jugendarbeitslosigkeit strebt die European Foundation for Education an, mit Partnern in einer „Allianz für duale Bildung“ praxisorientierte Bildungsangebote vor Ort zu entwickeln.

Prof. Dr. Wolfgang Schuster
Prof. Dr. Wolfgang Schuster
Präsident
European Foundation for Education

Vorsitzender
Deutsche Telekom Stiftung

Dr. Klaus Vogt
Dr. Klaus Vogt
Vizepräsident
European Foundation for Education

Vorsitzender des Vorstands
Kolping-Bildungswerk Württemberg

Monika Burkard
Monika Burkard
Generalsekretärin
European Foundation for Education

Telefon: +49.(0)711-21743919

Dr. des. Ágnes Sebestyén
Dr. des. Ágnes Sebestyén
Projektleiterin
European Foundation for Education
Telefon:+49.(0)711.21743924