Bildung und Beschäftigung erfolgreich verbinden

Wesentlicher Schlüssel für eine positive wirtschaftliche Entwicklung und gute Zukunftschancen für junge Menschen ist Bildung.

Die European Foundation for Education setzt sich gemeinsam mit Partnern aus Bildung, Wirtschaft, Politik und Verwaltung für eine engere Verzahnung von Bildung und Beschäftigung ein, um die beruflichen Chancen junger Menschen in Europa zu verbessern.

Fünf Aufgabenfelder

  • Berufliche Bildung
    Unterstützung beim Aufbau dualer beruflicher Bildungssysteme in Zusammenarbeit mit Ministerien, Schulen, Kommunen, Unternehmen und weiteren Partnern
  • Duale Studiengänge:
    Entwicklung eines europäischen Netzwerks in Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Bildung, Politik und Verwaltung vor Ort
  • Gründerinitiativen vor Ort
    Entwicklung von Förderprogrammen für Gründer, vor allem für junge Akademiker, in Zusammenarbeit mit Hochschulen, Städten und Unternehmensverbänden
  • Starter-Programm für Berufsanfänger
    Mitwirkung beim Aufbau von berufsorientierenden und -qualifizierenden Praktika für Berufsanfänger im öffentlichen und gemeinnützigen Sektor in Regionen mit besonders hoher Jugendarbeitslosigkeit
  • Fortbildungsangebote mit Seminaren und Lehrmaterialien
    Entwicklung von Weiterbildungsangeboten im Bereich Energieeffizienz und nachhaltiger Personalentwicklung
Theory+Practice_1000pxIm Mittelpunkt der Aufgaben der EFE steht eine systematische Verknüpfung von Bildungsangeboten mit den Anforderungen der Arbeitswelt, wie sie beispielsweise in der Region Stuttgart seit 40 Jahren mit großem Erfolg praktiziert wird.

Allianz für duale Bildung

Voraussetzung für den Erfolg von dualen Bildungsangeboten ist das Engagement der Unternehmen vor Ort. Die Unternehmen im deutschsprachigen Bereich engagieren sich stark für duale Bildung. Dies ist zugleich Ausdruck einer Kultur der sozialen Verantwortungspartnerschaft. Viele deutsche Unternehmen sind Gewinner der Globalisierung und leben ganz wesentlich vom Export ihrer Produkte und Dienstleistungen. Deshalb ist es wünschenswert, dass die deutschen Unternehmen sich in den Regionen in Europa für Jugendliche engagieren, die von besonders hoher Jugendarbeitslosigkeit betroffen sind – z.B. in Form einer Allianz von deutschen Unternehmen für die Jugend in Europa.

Ein starkes Engagement von Unternehmen und die Verantwortungsübernahme für die Ausbildung von Nachwuchsfachkräften sind entscheidend für den Aufbau nachhaltiger Strukturen und für die erfolgreiche Verbindung von Bildung und Beschäftigung. Ausgangspunkt ist die Nachfrage von Unternehmen in den Regionen, die trotz hoher Jugendarbeitslosigkeit Fachkräfte für ihre unternehmerische Entwicklung brauchen.

Die European Foundation for Education setzt sich mit ihrem Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Schuster, langjähriger Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart und Ehren-Präsident des Rats der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE), gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Bildung, Politik und Verwaltung sowie Gesellschaft für eine „Allianz für duale Bildung“ ein, um Verantwortung für die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses zu übernehmen. Das Projekt wurde 2014 bis 2016 von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Logo_RobertBoschStiftung